Berlin, du hast mein Herz!
Im Laufe der Geschichte, wurde Berlin immer als die Traumstadt Europas bezeichnet: ihre Sogwirkung hat immer Aufmerksamkeit erregt, und Leute aus allen Herren Ländern sind hier gekommen, um Teil der Begeisterung zu sein. Ich gehöre jetzt zu diesen Leuten. Mein Schreibtisch befindet sich vor einem großen Fenster, der perfekte Ort Leute zu beobachten oder “people watch”, und als ich an den vorbeipassenden Leuten gucke, frage ich mich, wodurch sie hier angezogen wurden. Aus beruflichen Gründen? Oder war es immer ihren Traum hier zu leben? Die Antworten werden immer mir unbekannt bleiben: jeder, abgesehen von meiner eigener!
Fast unglaublich ist es, dass ich hier vor 6 Wochen angekommen bin, doch gleichzeitig, fühle ich mich, als ob ich hier seit langem gelebt habe. Jeder Ausslandsstudent kennt das Gefühl, bevor alle die übliche Routine festgelegt wurden: immer ein bisschen gestresst, und von Google Maps sehr abhängig! Endlich fühle ich mich hier wohl: ich habe viele neue Leute kennengelernt, habe mich auch in einem Fitnessstudio angemeldet (und habe erfolgreich nur auf Deutsch gesprochen während der Anmeldung), und ich kann selbständig nach dem Bahnhof ohne Google Maps gehen! Diesen Monat hatte ich auch meine ersten Besucher*innen und sind wir zusammen um die Stadt herumgefahren, um alles zu sehen und erleben. Meine Highlights waren die folgende: Canal Ice Cream in Hackescher Markt, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung und Versöhnung und Schlachtensee! Wir waren auch bei Lollapalooza Festival, das ganz prima war! Die Gelegenheit viele berühmte Sängerinnen und Sänger zuzuschauen, sowohl Deutsche als auch die aus anderen Ländern, war unumgänglich!
In meinem letzten Beitrag habe ich über Sonntag hier in Deutschland geschrieben, und ich würde dieses Thema gerne weiterleiten. Die langständige Tradition, den Tag mit Familien zu verbringen, hat auf mich ziemlich einschränkend gewirkt. Aufgrund der kulturellen Vielfalt, gestaltet sich der Tag jedoch hier anders, im Vergleich zu anderen Orten in Deutschland. Zwar sind viele Geschäfte noch geschlossen, doch man findet immer ein Museum oder Restaurant, das noch da wäre. Die anderen Leute, die hier keine Familie haben, müssen sich jede Woche entscheiden, mit Freunden zu treffen , und ein „Wahl-Familie“ zu gründen. Integration wird hier häufig darüber gesprochen, and wird oft böse damit gemeint, aber ich finde es schön, dass Leute dem Ganzen ihre eigene Note am Tag und seinen Gewohnheiten verliehen haben.
Throughout history, Berlin was always named the ‘Dream City’ of Europe: it’s gravitational pull has generated attention, and people from all over the world have come here to be part of the excitement. I am now one of these people. My desk is located infront of a big window, which is the perfect spot to people watch, and as I look at all of the people going past, I wonder what brought them here. Was it for work? Or had it always been their dream to live here? I’ll never know the answers, apart from mine of course!
It’s hard to believe that I arrived 6 weeks ago, but at the same time, I feel like I’ve lived here for ages. Every exchange student knows the feeling before all of their routines are in place: always a little stressed, and very dependent on Google Maps! But I finally feel good here: I’ve met many new people, I’ve signed upn to a gym (and successfully only spoke German whilst signing up) and I can make it to the train station independently, without Google Maps! This month I also had my first visitors, and we travelled around the city in order to see and experience everything. My highlights were the following: Canal Ice Cream in Hackescher Markt, the Documentation Centre of Escape, Expulsion and Reconciliation, and Schlachtensee (Schlachten Lake)! We also went to Lollapalooza Festival, which was epic. The opportunity to see so many famous singers, both German and those from other countries, was too good to miss.
In my last entry, I wrote about Sundays here in Germany, and I’d like to carry this theme on. The longstanding tradition of spending the day with family, seemed quite restrictive to me. On account of the cultural diversity however, the day is designed a little differently here, in comparison to other places in Germany. Sure, many businesses are still closed, but an open museum or restaurant is always findable here. All the other people who don’t have family here must instead actively decide each week to create their own chosen family. Integration is often spoken about here, and often in a nasty tone, but I find it beautiful that people have put their own spin on the tradition.
